Ich war jetzt mehrere Wochen beim Blümchenfreitag von Helga nicht mehr dabei. Frische Blumen kaufe ich in dieser Zeit sehr selten und der Garten gibt halt jetzt nix mehr her. Umso größer war die wertschätzende Geste meines Liebsten, der mich mit diesen zarten Rosen vom Discounter überrascht hat. *freu* Ich glaub, er weiß, daß ich meine Gartenblümchen ganz schrecklich vermisse.
Im Hintergrund seht ihr eine der zwei geteilten US-Maps (Osten + Westen), die ich in großen Bilderrahmen im Wohnzimmer stehen habe. Diese Woche habe ich tatsächlich ernsthaft überlegt, ob ich die Karten nicht gegen andere Motive austauschen soll. Aber ich mag das faszinierende, vielfältige Land ja immer noch und weiterhin. Ich mag Pennsylvania und die Küstenlandschaften, erst recht den Sunny-State Florida. Die Karten bleiben und stillen ein wenig mein manchmal auftauchendes Fernweh.
Ja, der Ausgang der US-Wahl hat mir auch stark zu denken gegeben. Während ich am Mittwochmorgen einfach nur fassungslos die Augen gerieben habe um doch von diesem Alptraum irgendwie wieder aufzuwachen, ist mir in den nachfolgenden Tagen sehr viel durch den Kopf gegangen.
Donald Präsident.
Wie konnte es nur dazu kommen?
Viele Gründe fallen mir dazu ein. Rassismus und Gewaltbereitschaft <--> auf der Kehrseite wiederum die Angst.
Donald hat dieses Feuer im Wahlkampf kräftig geschürt.
Auf Reisen war mir schon stark aufgefallen, daß Schwarz im schwarzen Viertel, und Weiß im weißen Viertel, letztere meistens im Hochsicherheitstrakt, zusammenleben. Ich kann mich noch an eine Nachtfahrt durch Baltimore erinnern, da hatte ich echt auch ein wenig Angst. Dunkle Gestalten, verbretterte Häuser, keine Straßenbeleuchtung, Leute sitzend auf der Straße, .... Erst im Internet habe ich dann nachgelesen, das Baltimore die gefährlichste Stadt der USA ist.
USA - DAS Sinnbild der Freiheit?
Nie habe ich den Rassismus so nahe gespürt, wie dort, wo das Volk aus aller Herren Länder nur so zusammengewürfelt ist. Im Land, das einst den Indianern "gehörte".
Wo Rassismus und Ängste leben, da kann es nie Frieden, und erst recht keine Freiheit geben.
Jeder von uns kann etwas tun. Im Kleinen. Wertschätzung ist eines der Zauberwörter. Das kann jeder tun und bei sich selbst beginnen. Wenn sich jeder selbst wert schätzt, wird er auch seinen Nächsten wert schätzen. Wer wertschätzt, wird keinen Neid mehr empfinden. Wer keinen Neid spürt, wird sich nicht schlechter als der Nächste fühlen. Das führt zu inneren & äußeren Frieden. It´s a simple thing. Make people great!
Die Menschen müssen dringend aufhören zu (ver-)URTEILEN.
Vergessen wir nicht: Nicht der Staat ist für mein Wohlergehen verantwortlich, sondern ich, nur ich alleine selbst.
Unsere Wahlen stehen kurz bevor. Lernen wir daraus. Rücken wir näher zusammen. In Deutschland. In Europa. Damit uns Demokratie, Frieden & Freiheit erhalten bleiben!
Ein falscher Schritt nur....
wir kennen das aus der Vergangenheit, und erleben das derzeit in nächster Nachbarschaft.
Es könnte doch so verdammt einfach sein, denke ich manchmal....
Liberale Grüsse von Herzen sendet








