22 März 2016

AUF DEM LAND LEBEN


Die ersten Stauden zeigen sich, und die Zwiebelblüher sehen tatsächlich jeden Tag ein bisschen größer aus. Ja, jetzt tut sich was in der Natur. Mit der Gartenarbeit sind wir am vergangenen Freitag ein kleines Stück weiter gekommen, da hatten wir einen herrlichen Sonnentag. Jetzt tut er sich wieder etwas schwer dieser Erstfrühling. Zu kalt ist es immer noch, auch ist dieses frühe Jahr knochentrocken. Der Garten bräuchte dringend Wasser. Ich hab heute schon, drunten "im Tal" die erste Forsythie blühen sehen. Dieses Exemplar steht dort allerdings vor einer warmen Mauer und ist in jedem Jahr die Allererste. Die Forsythie ist nach dem phänologischen Kalender die Zeigerpflanze für den Erstfrühling. Bei uns kann das noch dauern. Die Forsythie in Nachbars Garten macht da mal noch gar keine Anstalten. 

Unsere gefiederten Freunde fressen uns weiterhin die Haare vom Kopf, zu Scharen sind sie da, aber bald wollen wir das Füttern einstellen. Ein Elster-Ehepaar baut seit einer Woche in der Nachbarschaft ein Nest. Das wird scheinbar etwas ganz Grandioses, - aber he! Unser Holzhaus, stand schneller da. ;-) 

Dieses kleine Rotkehlchen ist sehr oft zu Gast bei uns. Zurückhaltend, eher ein kleiner Einzelgänger, spaziert es durch den Garten und schaut sich um. - Ja! Ich bin so dankbar, das ich hier auf dem Land leben darf. Ich genieße das in jeder Minute. Heute, im Schatten der gräulichen Taten in Brüssel, noch einmal mehr! 


 Ich wünsch Euch allen Sonnenschein,

Kommentare:

  1. Ein wunderschöner Post. Und dein Garten sieht jetzt schon toll aus. Wir waren am Samstag auch super fleißig!
    Und ja, mir geht es da so wie dir: in solchen Momenten bin ich froher denn je, auf dem Land zu wohnen.

    Greetings & Love
    Ines

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  2. Ja liebe Bine es tut sich so langsam was....auch hier in der Pfalz ist seit ein
    paar Tagen ganz gutes Wetter.
    Aber ich hab gar keine Lust für Garten machen....... du weißt ja :(:(:(
    Christine

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  3. Oh ja, Sonnenschein ist ein guter Wunsch. " Minuten Sonne konnte ich heute erst sichten - man fühlt sich gleich wie ein anderer Mensch!
    Und das Gärtnern geht einem ganz anders von der Hand :-)
    Langsam tut sich was im Garten, endlich sieht man das Grün sprießen und die ersten Narzissen (natürlich auch an einer geschützten Mauer) zeigen ihre gelben Blüten.
    Liebe Grüße
    Katharina

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  4. Süß der Piepmatz.... hier kommen sie auch in Scharen und fressen sich durch....lach. Den Rest verfüttere ich noch und dann ist Schluss....in der Natur finden sie jetzt genug. Auch das Bad fülle ich regelmäßig auf, wird es doch heiß geliebt ♥ Hier geht jetzt auch langsam was... aber ein bisschen Sonne wäre nicht schlecht....ök und Regen...
    Ganz liebe Grüße
    Christel

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  5. Herrlich ist der kleine zaungast, ich glaube, sein Geschwisterchen bedient sich an meinem Vogelhäuschen ; ) Du hast Recht, schicken wir unsere Gedanken und stummen Schrei nach Brüssel, wij zijn Brusselex!!! Jeder Moment ist kostbar, ist ein Geschenk. Geniessen wir jeden einzelnen!!! Herzlichst, Meisje

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  6. Ich habe seit letzter Woche aufgehört zu füttern, denn sie wollten auch nicht mehr so, da es inzwischen wohl wieder was besseres gibt. Ich könnte mir auch nicht vorstellen in der Stadt zu wohnen , da reicht einem schon eine kurze
    Shoppingtour und ist hinterher wieder froh, die Ruhe zu Hause genießen zu könne
    GlG und dir schöne Ostertage, Christina

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  7. Das ist ja ein schöner Sitzplatz! So langsam geht es auch bei mir im Garten los, aber nicht schnell genug für mich :)
    Schöne Ostergrüße aus dem Kleinen Stadtgarten
    www.pillepalles-byhage.bogspot.de

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Vielen herzlichen Dank für Deinen lieben Kommentar