Einen Garten in einer eher offenen Gartenlandschaft zu
integrieren und sich trotzdem ein kleines, privates Refugium zu schaffen, ist
eine wahre Herausforderung. Die Sicht in die Ferne, auf die Weite der Landschaft, der
angrenzenden Wiesen, Felder und Streuobstwiesen, nicht zu verlieren war der
Wunsch meines Mannes. Er hat ihn zwar so
nie wörtlich ausgesprochen, war aber immer gegen mein Bedürfnis mich ein"frieden"
zu müssen. Für mich ist der Garten wie ein zweites Wohnzimmer. Ja, dort müsste man sogar im Schlafanzug umherspringen können oder mich in die Wiese legen um interessante Grashalme mit der Kamera aufzunehmen, ohne die Blicke der Nachbarn dabei in Kauf zu nehmen.
Da prallen natürlich Welten aufeinander. Der freiheitsliebende Widder und der häusliche
Stier, bzw. verdeutlichen unsere chinesischen Sternzeichen Pferd und
Ziege das noch besser. Inzwischen haben wir die fast perfekte Lösung gefunden: Das Pferd hat Sicht auf seine "Koppel", kann jederzeit mühelos losgaloppieren und die kleine
Ziege darf innerhalb ihres kleinen Zäunchens grasen, rausschauen und meckern.
Wenn sich auch meine "Einfriedung" noch einwachsen muss... wir sind auf einem guten Weg beides miteinander zu verbinden.
Da ist er nun, mein Plan vom Glück.
Aktueller Stand der Dinge, der "so-in-etwa-nicht-maßstabgetreue-Garten-Lageplan".
Geplant ist derzeit? NIiiiiiihhhhhiiiiiiCHTS.
Was aber nicht heißt, daß das Bilderbuch in meinem Kopf völlig inhaltslos wäre. ;-)
Herzliche Grüsse sendet







