November, wie im Bilderbuch. Nass, kalt, windig und die Luft? Die riecht irgendwie schon verdammt nach Schnee.
Am Freitagnachmittag haben wir am Fließband die Rosen angehäufelt und glücklicherweise hat mich mein Mann tatkräftig unterstützt, alleine hätte ich es nicht an diesem Nachmittag geschafft. Gestern, konnte man dann gar nicht mehr vor die Haustür treten. Es regnete gefühlte 24 Stunden. Von oben, von unten, von rechts und links, von vorne und von hinten.
Am Freitagabend kurz vor Dunkelheit, fuhr mein Mann zum gefühlten 100.ten Mal zur Grünschnitt-Anlage und lieferte die 1000.te Tonne Laub ab. Wenn wir heute so in den Garten schauen, wissen wir, das war es immer noch nicht, auch wenn seit dem gestrigen Wetterstreich der benachbarte Nussbaum ziemlich leer ist. So leer, daß man die Tiere wieder beobachten kann. Dort tümmelt sich nämlich eine große und vielfältige Tierschar, etliche Eichelhäher, Raben und Eichhörnchen, die sich am diesjährig großen Walnuss-Angebot erfreuen. Manchmal gibt´s da sogar richtig kleine Streitereien untereinander.
Mein Mann war gerade mit den übervollen Sammelbehältern losgefahren, da fiel mir ein, daß ich ja auch die eine Clematis noch zurückschneiden muss. Hmmm, .... da kamen mir wieder die Efeukränzchen von Mitbloggerin Ines in den Sinn .... Also, die Ranken genommen, zusammen mit Efeu zu einem Kranz gebunden, ein Stück Schnur hatte ich sowieso noch in der Jackentasche, schnell ein paar Hagebutten abgeschnippelt und taadaa... fertig war der Seelentröster für den grauen November.
So singt das traurige Gärtnerherz, das drinnen bleiben muss, wenigstens ein bisschen FALL-la-la-la ....


























