Kommt rein, in den winterlichen Garten. Heute Nacht war Väterchen Frost zu Besuch und hat die allerschönsten Wintermärchen in die Landschaft gezeichnet. Das ist der Moment, in dem es sich auszahlt, wenn man seinen Garten im Herbst eben nicht fein herausputzt. Der sonst braun-hässliche Garten zaubert mit seinen Stauden und Gräsern ein herrliches Bild, das man nicht missen möchte.
Von bizarr bis wunderschön. Anblicke die uns nur diese Jahreszeit bieten kann.
Das alte Väterchen hat ganze Arbeit geleistet.
Ich überlege schon die ganze Zeit, welche Staude dies gewesen war und komm nicht drauf.
Die schönsten Konturen liefert jetzt der Sonnenhut, auch wenn ich ihn an Nicht-Frosttagen nicht unbedingt sehr attraktiv finde.
Die Fette Henne sieht ebenso herrlich aus. Als läge ein Hauch Puderzucker darüber. Die Aster Schneetanne macht sich heute noch mal einen Namen.
Gräser haben es mir auch angetan. Ich mag sie im Sommer, ich liebe sie im Herbst und den absoluten Höhepunkt feiern sie im Winter, an Tagen wie diesen.
Die Nachbarslinde ein einzigartiger Traum. So ein klein bisschen blau, schimmert auch noch der in Eis verhüllte Lavendel. Er sagt, der nächste Sommer kommt bestimmt.
Der schenkt uns wieder neue Rosen, auch wenn das noch dauert.
Ehrlich gesagt, bin ich derzeit auch ein wenig zufrieden, daß im Garten nichts getan werden muss und genieße die kleine Pause. Die Natur hat alles sinnvoll eingerichtet.
Altes Väterchen wegen mir, darfst noch ein bisschen bleiben!





































