24 April 2016

WIEVIEL FROST KANN EIN GARTEN VERTRAGEN?


Dieser Anblick und die Frage: "Verdammt, wo sind denn die ganzen Osterglocken?",
bot sich mir heute morgen als ich aufstand. So schnell werde ich eigentlich nie wach. Es braucht in der Regel seine Zeit bis ich warmlaufe. Heute war das quasi ein böses Erwachen. Mit ein bisschen Frost habe ich ja gerechnet... aber gleich so?



Die Osterglocken fand ich am Boden liegend. So als suchten sie Schutz in den niederen Stauden und Sträuchern.


Der Topfgarten, ein einziges Trauerspiel, hat sich inzwischen in der Sonne schon wieder etwas erholen können.


Die Magnolienblüte ist nach dieser Nacht jetzt endgültig vorbei.


Rittersporn und Lilientulpen ineinander verfroren, ganz böse hat es das Alliumbeet erwischt


und die Wiesenraute Elin, meine allerliebste Lieblingsstaude... zum Heulen...


Eine die vielen Pfingstrosen, verbeugt sich vor der Sonne und bittet wohl um mildere Umstände ...


 nichts anderes tun die Fliederblüten...



Rose de Resht vereist.... Ich hoffe, sie nimmt das so hin... die neuen Rosen habe ich gestern Nacht dann doch noch mit Vlies abgedeckt, drunter geschaut hab ich noch nicht.

Die Kirschblüte, gestern noch aufgegangen, ist dahin. Immerhin hätten wir heuer pi mal Daumen so ca. 40 Kirschen pflücken können.

Die Wetterfrösche kündigen noch schlimmeres Wetter an.
Wieviele, solcher Frostnächte kann der Garten also noch überstehen, fragt besorgt



Kommentare:

  1. Bei uns war es heut Nacht nicht ganz so arg ,soll aber auch noch kommen. Schlimm sieht das aus. Unser Opa meint ja das wird wieder...... es wäre schon schlimmer gewesen und die Pflanzen hätten sich wieder erholt. Ich bin da eher skeptisch . Leider kann ich dir da auch keinen Rat geben außer ....abwarten und vielleicht die ganz empfindlichen Blumen abzudecken.
    Trotzdem wünsch ich dir einen schönen Sonntag.
    Christine aus der Pfalz

    AntwortenLöschen
  2. Guten Morgen, habe gerade Deinen Blog entdeckt und er gefällt mir :-). Noch ein grüner Daumen der im WWW unterwegs ist.
    Obwohl ich jetzt auch ab und an mit Frost zu kämpfen habe, besonders Nachts, finde ich Deine Aufnahmen dazu sehr schön.
    Ich hänge immer alte Bettlagen über empfindliche Pflanzen.
    Dir noch einen schönen Sonntag.
    Viele Grüße
    Christin

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Sabine,
    das tut mir furchtbar leid, ich fühle mit dir. Der Anblick auf deinen Bildern ist wirklich traurig und ich hoffe sehr, dass sich die ein oder andere Pflanze von diesem Wintereinbruch erholen wird. Die "Elin" liebe ich auch sehr und habe zwei davon am Teichrand, vielleicht berabbelt sie sich ja wieder! Um die Kirsch- und Magnolienblüte ist es natürlich wirklich schade, weil man sich doch sehr darauf freut. Bei uns hat es nicht so strengen Frost gegeben, dafür blicke ich auf einen schneebedeckten Garten hinaus (vor der Haustür liegt eine Schneewehe) und fürchte um meine Dahlien, die ich leider in meinem Optimismus vor einigen Tagen schon ausgepflanzt habe. Regen hätte ich gut gefunden, aber sowas?
    Ich drücke dir die Daumen, dass es die nächsten Tage nicht mehr so schlimm kommt!
    Liebe Grüße
    Katharina

    AntwortenLöschen
  4. Ohjeminee! Da hat es euch ja schwer getroffen.
    Aber die Natur wird sich wieder erholen und neue Knospen und Triebe ansetzen!

    Ganz liebe Grüße und einen inspirierenden Sonntag
    Ines

    AntwortenLöschen
  5. Das tut mir sehr sehr leid. Da freut man sich Monate auf diesen Moment, und dann ist alles verfroren. Ich glaube, einige Sachen stehen aber wieder auf, dann wirst du an ihnen Freude haben.

    Sigrun

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Bine,

    das sieht übel aus. Ich hoffe, die Pflanzen erholen sich schnell davon. Hier sah es heute früh ähnlich aus. Alles weiß gefroren, die Tulpen hingen schlapp in den Seilen. Aktuell sind wieder 5 Grad und alle stehen wie eine eins. Bisher konnte ich keinen echten Frostschaden erkennen. Ich drücke die Daumen, dass das bei Dir auch so ist.

    Liebe Grüße
    Birgit

    AntwortenLöschen
  7. Spatzerl- das kommt wieder. Die Natur ist ein Wunder und übersteht vieles. Das eine oder andere wird nun etwas länger Zeit brauchen um wieder in Schuss zu kommen, aber in ein paar Monaten wirst du schon gar nicht mehr daran denken... Ich drück dich und wünsch dir ein wunderbares Wochenende. Herzlichst Franziska vom Valnöt-Hus

    AntwortenLöschen
  8. Auch wir hatten letzte Wochen einige Grade unter Null und es war knackig gefroren, doch so arg hat es im Garten nichts ausgesehen. Heute hatten wir dann noch Schnee. Ich glaube aber dass alles wieder kommt und auch die Narzissen werden bestimmt wieder aufstehen und einige Stauden wenn sie erfroren sein sollten, werden wieder austreiben. Ich hätte mich aber auch wahnsinnig geärgert, wenn ich diesen Anblick gehabt hätte. Ich drück die Daumen, dass sich wieder alles erholen wird.
    GlG Christina

    AntwortenLöschen
  9. Oh je, das schaut alles nicht gut aus. Tut mir leid, dass bei Euch so zugeschlagen hat. :-(

    Nadine

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Bine, bei uns sah es heute genauso aus :-( Im Laufe des Tages haben sich die meisten Tulpen und Narzissen wieder aufgerichtet - ich hoffe bei dir auch. Die Hornveilchen halten ja einiges aus, sofern sie nicht frisch aus dem Treibhaus kommen. Dann noch der Mini-Schneesturm mittags, ohje, was kommt da die nächsten Tage auf uns zu. Ich habe zwei Clematis und die Gemüsebeete abgedeckt, aber man kann ja nicht alles einpacken. Die eine Clematis hatte es diese Woche schon bei einem Nachtfrost erwischt und die andere hat bereits so toll Blüten getrieben, mal sehen, ob es was hilft. Ganz viele liebe Gartengrüße, Doris

    AntwortenLöschen
  11. Ach du liebe Zeit!! Du Arme, da wäre ich auch entsetzt gewesen!! Hier war es bis jetzt Gott sei Dank nicht so schlimm, aber ein Garten hält schon ein bisschen aus... ♥
    Liebste tröstende Grüße
    Christel

    AntwortenLöschen
  12. Ojeee, das sieht ja richtig traurig aus - ich denke, einiges wird es schon verkraften...ich drück die Daumen!
    Wir hatten heute Morgen im nördl. NRW mit lediglich 0 Grad noch Glück, aber die Aussichten für die nächsten Tage sind weiterhin alles andere als frühlingshaft.
    Liebe Grüße, Marita

    AntwortenLöschen
  13. Ich glaube eigentlich auch, das sich das meiste wieder erholt, denn so eine Kälte ist ja bis zu den Eisheiligen durchaus mal zu erwarten. Hier war es zwar letzte Nacht frostfrei, dafür kam es tagsüber um so härter...Schnee, Hagel, Regen immer im Wechsel. Richtig blöd ist es wohl für die blühenden Obstbäume, wie Kirschen...die sind sicher hin.
    Liebe Grüße, Sigrun

    AntwortenLöschen
  14. Deine Fotos tun mir, so schön sie auch sein mögen...in der Seele weh...
    unser Kirschbaum steht kurz vor der Blüte und ich hoffe, dass es bei uns nicht ganz so kalt wird.
    Der Wind weht eisig aber wir sind noch im Plusbereich.
    trotz allem, allerliebste Grüße Barbara

    AntwortenLöschen
  15. Oh je, das ist schlimm. Hier sind die Temperaturen auch nicht weit vom Frost entfernt. Ich denke aber, dass die meisten Pflanzen Frost überstehen. Schwund gibt es überall.

    Viele Grüße
    Margrit

    AntwortenLöschen
  16. Oje, Euch hat ja der Frost ganz schlimm erwischt. Aber auch ich fürchte um meine Obstbaumblüte, denn heute soll es auch hier saukalt werden. Hoffentlich ist der Spuk bald vorbei.

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
  17. Das ist bitter, hoffentlich erholt sich das Grün von diesem Einbruch.
    Herzliche Grüße über den Gartenzaun
    Jo

    AntwortenLöschen
  18. Hallo!
    Bei uns waren auch -2° und ich hatte einen "Heidenschiss" um meine Pflanzen! Ist aber alles gut gegangen!!! Die schon ausgetriebenen Hostas haben das gut weggesteckt, hätt ich nicht gedacht.....
    Sogar die Kirschblüte ist noch unbeschadet!
    Es sollen noch 2 kühlere Nächte kommen, aber ich bin zuversichtlich!
    LG
    Daniela

    AntwortenLöschen

Vielen herzlichen Dank für Deinen lieben Kommentar